Wie oft sollte der Trainingsplan geändert werden?

Bedeutet eine häufige Änderung des Trainingsplans wirklich mehr Erfolg?

Das solltest du wissen:
• In großen Studios gilt oftmals die Regel „wir müssen alle 4 Wochen den Trainingsplan ändern, damit wir regelmäßige Fortschritte machen“
• In den ersten Wochen eines neuen Programms ist passt sich größtenteils das zentrale Nervensystem an
• Erst wenn das ZNS die Bewegungsaufgaben optimiert hat, können wir auch die Muskulatur mit dem bestmöglichen Reiz trainieren.

Jeder, der schonmal in einem „großen“ Fitnessstudio Mitglied gewesen ist, kennt wohl folgende „Regel“ bezüglich der Trainingsplanung:
Wir müssen alle 4 Wochen den Trainingsplan ändern, sonst gewöhnt sich der Körper an die Übungen und wir machen keine Fortschritte mehr. Die genauen Zeiten für eine solche Änderung mögen von Studio zu Studio variieren, aber der Grundsatz bleibt der gleiche.

Leider ist eine solch pauschale Aussage kompletter Quatsch!

Wie sieht es also wirklich aus?

In Wahrheit sind die ersten Wochen eines neuen Programms vielmehr dazu da, die neuen Bewegungsmuster zu erlernen und das zentrale Nervensystem an die Bewegungsaufgaben anzupassen. Das bedeutet, dass wir in den ersten Wochen eines neuen Programms noch gar nicht den größtmöglichen Reiz auf die Muskulatur bringen können, weil der Körper – vor allem das zentrale Nervensystem – noch am „Optimieren“ der Bewegungsaufgabe ist.

Erst nachdem diese Eingewöhnungsphase vorbei ist, können wir mit der nötigen Intensität trainieren, die wir für einen ordentlichen Reiz auf den Bewegungsapparat benötigen. Es wäre absolut kontraproduktiv, wenn wir genau an diesem Zeitpunkt das komplette Trainingssystem abändern würden.

Heißt das also im Umkehrpunkt, dass wir jahrelang mit dem komplett gleichen Trainingssystem arbeiten können, und trotzdem regelmäßig Fortschritte machen?

Dadurch, dass wir durch das Training stärker werden, wird das Trainingsprogramm – vorausgesetzt wir ändern wirklich überhaupt nichts – irgendwann nicht mehr so fordernd sein wie am Anfang. Deshalb müssen wir von Zeit zu Zeit das Programm anpassen. Das bedeutet aber nicht, dass wir alles komplett umkrempeln müssen. Vielmehr reicht es oftmals, kleine Stellschrauben zu ändern – eine Übung variieren, ein wenig mehr Gewicht, ein anderes Wiederholungsmuster, etc. Somit stellen wir den Körper wieder vor neue Aufgaben.

Man kann also davon reden, dass man ein Trainingsprogramm von Zeit zu Zeit anpassen sollte. Das ist in den meisten Fällen viel effektiver, als alle paar Wochen einen komplett neuen Trainingsplan zu starten.

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