2 Diäten im Vergleich

Viele Wege führen nach Rom und noch mehr führen dran vorbei – für wenige Themen ist das Sprichwort so passend wie für die Wahl der richtigen Diät.

Prinzipiell ist eine Diät nichts anderes als eine bestimmte Ernährungsweise, unabhängig vom Ziel. Eine Person kann also eine Diät wählen um abzunehmen, um zuzunehmen, aus moralischen Gründen, aus gesundheitlichen Gründen, aus religiösen Gründen, etc.

In diesem Beitrag soll es um den Vergleich von zwei Diäten gehen, die Körperfettreduktion zum Ziel haben – im speziellen um den Vergleich von ketogener Ernährung und intermittierendem Fasten. Zunächst müssen wir die beiden Diäten kurz erklären:

Bei der ketogenen Diät wird soweit wie möglich auf Kohlenhydrate verzichtet (bei den meisten Menschen bedeutet das < 30 g Kohlenhydrate täglich), um den Körper dazu zu bringen, in der Leber sogenannte Ketonkörper zu produzieren. Sobald die sogenannte Ketose erreicht ist, werden Eiweß- und Fettbausteine aus der Nahrung zu Glucose umgewandelt, um den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten und das Gehirn mit Energie zu versorgen.

Beim Intermettierenden Fasten wird nur in einem bestimmten Zeitfenster gegessen und den Rest des Tages „gefastet“. Wenn man es genau betrachtet, nutzt jeder Mensch diese Ernährungsform während der Schlafphase. Wir betrachten heute das Essen-Fasten-Verhältnis von 8 Stunden zu 16 Stunden.

Wie ich in einem anderen Blog bereits erklärt habe ist bei einer erfolgreichen Diät die Energiebilanz ausschlaggebend. Wir gehen also davon aus, dass bei beiden Diäten gleichviel Kalorien aufgenommen werden. Ebenso wichtig ist das Verhältnis der Makronährstoffe – und hier wird es schwierig, die beiden Diäten zu vergleichen: bei der ketogenen Diät sind Kohlenhydrate so gut wie ausgeschlossen aus der Ernährung, beim intermittierenden Fasten hingegen sind Kohlenhydrate erlaubt.

Die Vorstellung der ketogenen Diät, dass der komplette Verzicht von Kohlenhydraten die Verbrennung von Depotfett deutlich beschleunigt, ist pauschal nicht richtig. Allerdings hält eine Eiweiß- und Fettreiche Ernährung länger satt und minimiert somit das Hungergefühl.

Die Annahme, dass in der Fastenperiode Körperfunktionen wie z.B. Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Cholesterinproduktion etc. positiv beeinflusst werden, gilt als bewiesen. Allerdings ist sich die Wissenschaft nicht sicher, dass die tatsächliche Fastenperiode dafür verantwortlich ist oder die Tatsache, dass einfach durch das Essverhalten „gesünder“ gegessen wird.

Welche Diät ist also effektiver? Die Antwort: es kommt auf die Person an.

Je nachdem wie das Essverhalten, der Berufsalltag, die sportliche Betätigung, der gesundheitliche Zustand, etc. aussieht, kann eine Diät besser oder schlechter zu einem passen. In der Theorie sind beide Ernährungsformen sinnig und effektiv, wenn man sie aber nicht konsequent befolgen kann, ist sie nicht optimal – ganz einfach.

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